Das wird das 20. Trebur Open Air. Weitere Bands folgen.
Frittenbude
Mickey Mouse has left the Kartenhaus! Und macht Platz für drei Jungens aus Niederbayern. Die gründeten ihre Band 2006 im Auto, als das Radio nicht mehr wollte. Seit 2008 raven Frittenbude auch auf Platte gegen rechts und füllen große wie kleine Hallen mit tanzbarem Elektrosound gepaart mit Rap-Punk. Ihr wollt auch ein Stück von dem Kuchen? Dann schnell, die kleinen, dicken Kinder sind auch schon auf der Suche!
H-Blockx
In den letzten Jahren veröffentlichte die Band sechs Studio-Alben, spielte weit über 1300 Konzerte im In- & Ausland & wagte den oft gescheuten Sprung über den großen Teich. Und anders als viele Genre-Kollegen befindet sich die Band im steten Wandel, verlässt vermeintlich sichere musikalische Pfade, verändert sich und wird reifer. Außerdem veröffentlicht die Band am 25.05.2012 ihr neues Album “HBLX” und tritt – als ob das alles noch nicht genug ist – auf dem 20. Trebur Open Air auf.
Puddle of Mudd
Eine Überflutung ihres Proberaums hinterlässt nur eines dort: Eine riesige Schlammpfütze. Inspiriert durch diese Naturgewalt musizieren Puddle Of Mudd schon seit 1993, wenn auch mit oft wechselnden Bandmitgliedern. Irgendwie kommen sie anfangs aber nicht über die Stadtgrenzen von Kansas City hinaus, bis Fred Durst sie entdeckt und supported. Seit etwa 10 Jahren starten die vier Jungs aus LA voll durch und beschallen mit ihrem dynamischen Post-Grunge große Hallen und Festivalplätze, egal ob trocken oder matschig.
Cäthe
Ich bin einfach Cäthe und singe meine Lieder” und das wohl schon immer. Als Tochter eines Schmiedes trällerte Catharina Sieland im familieneigenen Badezimmer nahe der Elbe zwischen Magdeburg und Berlin ihre Liedchen – welche die es schon gab und welche, die sie selbst schrieb. Heute hat die 29jährige ein paar Songs mehr verfasst und verpasst ihnen mit ihrer unverkennbaren, ungewöhnlich-eigenen Stimme den letzten Schliff. Man könnte sagen, da läuft Hermann Hesse auf der Suche nach dem Glück. Wir haben das Glück schon gefunden, denn wir präsentieren den neuen Shooting-Star anspruchsvoller deutscher Musik zum Jubiläums-TOA: Cäthe mit Band.
Auletta
Alle Leute da draußen bereit? Ab heute ist Wochenendendlosigkeit! Und weil ihnen die Stadt bei ihrem gemeinsamen Urlaub so toll gefiel, benannte sich die Mainzer Indie-Rock-Band einfach nach ihr: Auletta. Zwar haben sie sich schon 2005 gegründet, arbeiteten aber erst zwei Jahre danach ernsthaft als Band, als Mitglieder von ihren Auslandaufenthalten zurückkamen. Das erste Album ließ zwar weitere zwei Jahre auf sich warten, war es aber auch wert! Also kommt ihr mit uns dorthin, wo Pöbelei und Poesie sich endlich mal gestehen, dass sie sich doch verstehen?
Eskimo Callboy
Unweit von Dortmund formierte sich Anfang 2010 die sechsköpfige Band Eskimo Callboy, die trotz ihres Namens nichts mit arktischen, leicht bekleideten Männern zu tun hat. Eher mit Asking Alexandria und Attack Attack!, aber vor allem genügend frischem Eigenpotential im Feld des Electrocores. Eingängige Melodien, harte Breakdowns, eine feine Prise Elektro und zu guter Letzt natürlich freche Texte. Da denkt man doch eher an heiße Konzerte als klappernde Eisschollen.
Olli Schulz
SOS! Save Olli Schulz – Das ist der Name des aktuellen Albums des deutschen Singer-Songwriters. Dieser begann seine musikalische Ausbildung als pickeliger Specknacken mit einer Schwäche für Lautes und Langhaariges, machte sich zu Beginn aber auch als charmanter Entertainer schon einen Namen. Mit Witz und Charme bringt Herr Schulz auch selbst bei melancholisch-traurigen Themen sein Publikum zum Schmunzeln oder improvisiert gewünschte Lieder, die nicht einmal existent sind. Mehr als nur ein Mann mit Gitarre.
Kellermensch
Experimentelle Rockmusik aus der alternativen Szene sei heute nicht mehr so leicht zu finden? So ein Quatsch! Dem Art- und Prog-Rock verschrieben machen die sechs Jungs von Kellermensch schon seit 2006 die Bühnen unsicher. Drei Jahre nahmen sich die Dänen Zeit, um ihr gleichnamiges Debütalbum zu produzieren und wir alle wissen: Gut Ding will Weile haben. Das Ergebnis kann sich hören lassen! Und so viel Herz und Seele sollte man sich auch live unbedingt nicht entgehen lassen.
Hoffmaestro
Sie halten nichts von kreativen Grenzen und tun immer das, was sie für richtig halten – egal was die Öffentlichkeit davon hält. Der Sound von Hoffmaestro wird von ihnen selbst als skank-a-tronicpunkadelica betitelt und erlaubt den mittlerweile 11 Jungs alles von Ska über Reggae bis Techno, New Orleans Funk oder Country. Seit Mitte der Neunziger entwickelt sich die Band stets weiter und kreiert immer wieder einen mitreißenden, aber vor allem eigenen Sound, dem keine Schublade gerecht wird.
De Staat
Was als Abschlussprojekt eines Studiums begann, entwickelte sich innerhalb von 2 Jahren als musikalischer Überflieger der Niederlande. Die fünfköpfige Band um Sänger und Produzent Torre Florim gewann schon an großer Beliebtheit, noch bevor sie einen Plattenvertrag unterschrieben hatten. Inspiriert von Queens Of The Stoneage, Nick Cave und Tom Waits machen auch De Staat ihr eigenes Ding, egal was kommt. Sehr hartnäckig und engagiert.
Antlered Man
London, 2009. Es braut sich etwas zusammen, was sich noch nicht genau definieren lassen will. Etwas, was sich im Großen und Ganzen wohl als ‚seltsam’ betiteln lässt. Antlered Man – geweihter Mann – bieten eine höchst eigene Mixtur aus aggressiven Gitarrenriffs gepaart mit zarten Orchesterklängen. Vier Mann und eine Frau, die sich von Bands wie Trail Of Dead, QOTSA und Dead Kennedy’s haben inspirieren, aber nicht bevormunden lassen. Frisch, frech und auf jeden Fall auch tanzbar!
Barulheiros
Dass eine Trommel allein auch schon mächtig Lärm machen kann, weiß man ja. Weil das manchen aber nicht ausreicht, haben Barulheiros ihr Getrommel gleich versiebenfacht! Seit 2008 begeistern die Wittener Buben ihr Publikum mit einer einzigartigen Mischung aus Samba-, Funk-, Jazz und HipHop-Rhythmen, die jeden einzelnen zum Tanzen und Feiern bringen. Der komplett eigene, tanzbare Sound gräbt sich vom Gehörgang direkt in die Füße – wer da noch still stehen kann, der hat was mit den Ohren.
My Glorious
Wenn von einer Support-band behauptet wird, dass sie den Headliner an die Wand gespielt hätte, kann man schon mal hellhörig werden. Wenn der Headliner dann auch noch Jupiter Jones heißt und als außergewöhnlich beständiger Live-Act bekannt ist, darf man sich die Vorgruppe ruhig genauer ansehen. Haben wir getan, gesehen, gehört und für gut befunden.
Adolar
Die vier Jungs aus dem hohen Norden wurden laut Homepage 2008 gegründet, eine seriöse Bandinfo sei über Email zu bekommen. Die brauchen wir aber gar nicht – die rockigen Gitarrenriffs und die unverfrorenen Texte gehen ohne Umwege direkt ins Ohr und bleiben dort, egal woher und wie lange sie schon existieren. Mit Adolar möchte man wirklich lieber tanzen als kotzen. Außerdem ist Po anfassen gratis!
Malcom
Wie auch jedes Jahr fragen wir uns aufs Neue: Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? So beehren uns diesmal Malcom, die ursprünglich aus dem wundervollen Trebur kommen. Zum 20-jährigen Jubiläum kehren die vier Bandmitglieder noch einmal in ihre Heimat, um dem Open Air persönlich und musikalisch gratulieren zu können. Nach eigener Aussage im Genre „Fratzengeballer“ angesiedelt ist Spaß und Leidenschaft für und mit dem Publikum die Hauptaufgabe dieser Band.
P.O. Box
Feinster Ska-Punk aus Frankreich ist mittlerweile ein MUSS für ein ausgewogenes TOA Line up. Sorgten im letzten Jahr Kiemsa (die sich leider aufgelöst haben) für die Übererfüllung unserer diesbezüglichen Ansprüche, werden in diesem Jahr P.O. Box aus Nancy mit Off-Beat Gitarren, Screamo-Gesang und amtlichen Bläsern dafür sorgen, dass vor der Bühne wieder ordentlich Staub aufgewirbelt wird.
Whitehall Mystery
Auch dieses Jahr haben wir wieder ein Plätzchen für den Gewinner des Havanna Bandcontests freigehalten und das sind: Whitehall Mystery! Die fünf Jungs aus Idar-Oberstein haben sich mächtig ins Zeug gelegt und die anderen Bands mal eben locker gegen die Wand gespielt. Mit ihrem sogenannten Trancecore – Metalcore mit Tranceelementen – treffen sie genau ins Schwarze und können dieses Jahr ihre erste EP veröffentlichen!
MarieWonder
Eigentlich machen sie schon immer irgendwie Musik zusammen, die vier Mitglieder von MarieWonder. Dabei spielen die persönlichen Interessen wie Goth, Metal, Hardrock und “Alles” eine große Rolle, die sich auch in der eigenen Musik widerspiegeln und so den typisch-eigenen Sound der Band kreieren. Ob die jungen Rodgauer je ihre Biographie “Vom Erdbeerkuchen und der Weltherrschaft” herausbringen, steht noch in den Sternen. Bis dahin aber rocken sie weiterhin die regionalen Bühnen und geben klar zu verstehen: Das ist erst der Anfang!
Jawen
Seit 30 Jahren ist Trebur nun mit dem kleinen Normandiestädtchen Verneuil-sur-Avre befreundet. Traditionell gehört dazu auch der Austausch der lokalen Lieblingsbands zur Festivalzeit. Bevor wir im September nach Frankreich aufbrechen, begrüßen wir den wundervollen JAWEN mit seiner Band auf dem 20. Trebur Open Air.
Freibad
Direkt zwischen Festivalgelände und Zeltplatz liegt das Treburer Freibad. Hier kannst Du Dich unter Vorlage vom Festivalbändchen für einen ermäßigten Eintritt von 1,- € erfrischen.